Montag, 10. Oktober 2016

Rezension - Grischa Goldene Flammen




Leigh Bardugo
Grischa - Goldene Flammen
Carlsen Verlag
348 Seiten , 17,90€





Klappentext


Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Unscheinbar und still lebt sie im Schatten ihres Kindheitsfreunds Maljen, dem erfolgreichen Fährtenleser und Frauenschwarm. Keiner darf wissen, dass sie heimlich in ihn verliebt ist, am allerwenigsten er selbst. Erst als sie ihm bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich Alinas Dasein auf einen Schlag. Man munkelt, sie hätte übermenschliche Kräfte, und nicht zuletzt der Zar selbst wird nun auf sie aufmerksam …
Dies ist der erste Band der Grischa-Trilogie von Leigh Bardugo.





Meine Meinung 

Wie immer erstmal ein paar Worte zum Cover. Das Cover des Hardcovers ist einfach traumhaft. ( Das Cover des Taschenbuches ist einfach furchtbar Hässlich !) Zuerst ist es mir nie wirklich aufgefallen. Es ist nicht sehr ausgefallen und macht nicht wirklich auf sich aufmerksam. Nachdem ich es mir aber mal genauer angeschaut habe, ist mir diese schlichte Schönheit direkt ins Auge gesprungen. Ich wusste, ich muss dieses Buch haben !

Zu sehen ist ein ziemlich unscheinbares Mädchen , vor der Silhouette  eines Hirsches und eines Waldes.  Tatsächlich passt dieses Cover perfekt.



In der Geschichte geht es um Alina. Ein eher unscheinbares Mädchen. Sie ist nicht sehr hübsch, sieht stehts übermüdet und kränklich aus. Sie arbeitet als Kartografin in der Armee des Zaren. Aber auch ihren Job macht sie mehr schlecht als recht.  Während ihr bester Freund Maljen als Fährtenleser einfach total hervorsticht und einen großartigen Job macht. Der beste Fährtenleser der ganzen Armee. 
Immer in seinem Schatten kommt Alina sich noch kleiner vor. 
Alina ist für mich nicht unbedingt eine Bomben Protagonistin. Sie hat ohne frage das Herz am rechten Fleck , jedoch fehlte mir ein wenig der Biss. Teils war sie mir auch einfach zu "weinerlich".  Zu guter letzt war sie jedoch ein wirklich Starker Charakter.
Maljen stahl mir am Ende noch mein Herz. Er ist eine treue Seele , hält seine versprechen und steht hinter Alina. Es gibt so viel hin und her und so viel ärger. Dennoch war er mir , wenn er denn eine Rolle spielte absolut Sympatisch. 


Die Kulissen waren recht gut beschrieben. Es gibt endlose Wälder, Berge, die Finstere Schattenflur, Paläste... ich fand es unglaublich gut beschrieben. Nicht zu viel , nicht zu wenig. Ich konnte mir die Orte wunderbar vorstellen.

Was mich aber die ersten 150 Seiten tierisch genervt hat waren die unzähligen Namen und Bezeichnungen. Für alles gab es komische Bezeichnungen und das meiste musste ich wirklich überlesen. Es war viel zu viel. 

Ansonsten war der Schreibstil aber gut. Ich konnte ihn, abgesehen von den ganzen Bezeichnungen, sehr gut lesen und bin flott voran gekommen. 
Es gab Rätselein. Man wusste nicht was vor sich ging, wem man glauben konnte und um was es nun ging.  Das war super ! Absolut spannend. 
Die Gaben und die Roben der Grischa konnte ich mir richtig gut vorstellen, was die Geschichte nur noch bunter gemacht hat. 

Das Ende war, wie voraus zu sehen war, offen. Es kommen ja noch zwei Teile. Doch es war nicht so ein mieser Cliffhanger, wo man sich am liebsten in den Arsch beißen möchte. Es war für den ersten Teil ein gutes Ende und ich freue mich darauf bald den zweiten in meinen Händen halten zu dürfen.

Würde ich das Buch empfehlen ? Absolut - JA!

Es hat Spaß gemacht mit Alina die Welt der Grischa kennen zu lernen.
Das Buch gefiel mir wirklich gut . 


Grischa - brennende Flammen bekommt von mir super 4 / 5 Törtchen  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen